Projekte / Laufend

Grußwort vom Vorsitzenden

Wer arbeitet, will auch leben. Und leben und leben lassen, das ist inmitten der malerischen Landschaft zwischen Donau und Paar das Motto, welches den Einwohnern leicht fällt und von Besuchern wahr genommen wird. mehr

Altbayerisches Donaumoos
Altbayerisches Donaumoos

Zukunftswerkstatt Inklusive Kommune

 

Gemeinden im ländlichen Raum als attraktiver Wohn- und Lebensraum für alle Generationen stehen angesichts der demografischen Veränderungen vor der Frage einer adäquaten Versorgung und Teilhabe ihrer Bewohner. Der demografische Wandel soll als Gestaltungschance wahrgenommen und als generationsübergreifende Querschnittsaufgabe begriffen und angegangen werden.

 

Die Kommune ist entscheidender Akteur bei der Initialisierung und Umsetzung. Quartiersarbeit wird als methodischer Ansatz zur Entwicklung einer kommunalen Infrastruktur und Leistungsplanung unter breiter Beteiligung der örtlichen Leistungsträger verstanden. 

Lebensräume sollen möglichst umfassend auf die Bedürfnisse aller Bewohner ausgerichtet werden, d. h. es werden Anliegen bedient, die einerseits allen gemeinsam sind und andererseits der Besonderheit der Einzelnen Rechnung tragen.

 

Um soziale Nahräume auf die Bedarfe ihrer Bewohner ganzheitlich anzupassen, müssen sozialräumliche Daten erhoben, die Bürger ihre Teilhabewünsche formulieren und die Kommune die Teilhabewünsche einzelner kennen. 

Bei der Interessenbekundung noch inkludiert, jetzt losgelöst vom Leuchtturmprojekt „inklusive Gemeinde“, wird die Gemeinde Langenmosen in eigener Trägerschaft eine professionelle Zukunftswerkstatt mit einem externen Dienstleister und einer optionalen Förderung durch Leader durchführen. 

Beide Projekte werde parallel starten, in der Praxis eng verzahnt tätig sein und Beteiligungsprozesse etablieren.

 

Dem Projektvorhaben liegt ein Inklusionsbegriff zugrunde, der Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglichen soll. Zu diesem Zweck soll ein Inklusionsbüro, besetzt mit einer Fachkraft der Sozialarbeit / Sozialpädagogik mit 14 Wochenstunden, eingerichtet werden.

Wesentliche Aufgaben des Inklusionsbüros sind:

Öffentliche Sprechstunden, Fall-  und Beratungsarbeit, Befähigungs- und Präventionsarbeit, Präsenz- und Gremienarbeit, Projekt-, Struktur- und Vernetzungsarbeit, sowie Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Gefördert wird das Projekt über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung bis auf die Punkte Öffentlichkeitsarbeit, Zukunftswerkstatt und Bürger Beteiligung, welche durch Leader übernommen werden sollen.

 

Dies soll durch einen externen Partner gestaltet werden. 

 

Der Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen e. V. plant in Kooperation mit der Kommune Langenmosen das Leuchtturmprojekt „Inklusive Gemeinde“. 

 

Ziele:

-      Etablierung von Beteiligungsprozessen

-      Daseinsvorsorge für Jung und Alt

-      selbständige Lebensführung für einzelne

-      solidarische Unterstützungsleistungen generieren.

-      Mix von bürgerschaftlichem Engagement, nebenamtlichen und professionellen Leistungen (Welfare-Mix)

 

Voraussetzung dafür ist die Auseinandersetzung mit den Teilhabewünschen der Bürger und die Erhebung sozialräumlicher Daten. Dies soll extern vergeben werden

 

Zukunftswerkstatt

Der Prozess soll mit einer professionell durchgeführten Zukunftswerkstatt auf den Weg gebracht werden.

Die Zukunftswerkstatt ist der Einstieg in die Bürgerbeteiligung und dient der Formulierung von Teilhabewünschen ( Bottom-Up)

 

Meilensteine der Zukunftswerkstatt

 Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Auftaktveranstaltung

Bildung thematischer Arbeitsgruppen, die Ideen für die Inklusive Gemeinde generieren. Erhebung erster sozialräumlicher Daten

 

Die Arbeit zwischen den Worskhops:

Nach der ersten Zukunftswerksstatt arbeiten die Gruppen mit dem Inklusionsbüro an der Umsetzung der jeweiligen Ideen und treffen sich in regelmäßigen Abständen, um die Erfolge und weiteren Schritte zu besprechen. Regeltreffen werden durch das Inklusionsbüro etabliert und nach Bedarf begleitet. Es etabliert arbeitsfähige und ergebnisorientierte Arbeitsstrukturen.

 

 

 

Weitere Workshops:

Im Laufe des Projekts finden weitere Workshops statt, bei denen sich alle Arbeitsgruppen treffen und sich über Erfahrungen, Fortschritte und Anpassungen verständigen. Diese Veranstaltungen sind prinzipiell für alle Gemeindemitglieder offen.

Bei der erforderlichen Analyse der Stakeholder kooperieren der externe Partner und das Inklusionsbüro.

 

Öffentlichkeitsarbeit:

Erstellung eines Marketingkonzeptes (Corporate Identity, Rollout, …)

Bereitstellung der erforderlichen Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit

Durchführung zielgruppengerichteter Maßnahmen (z.B. Imagekampagne, Plakate, Flyer, Homepage der Gemeinde, facebook…)